Am Samstag, den 22. August 2026, war die Jugendfeuerwehr Mogendorf zu Gast beim 12-Stunden-Wachentag des Jugendrotkreuzes Siershahn.
Zu Beginn erhielten die Jugendlichen die Gelegenheit, den neuen Notfall-Krankentransportwagen (NKTW) des DRK-Ortsvereins Siershahn genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Fahrzeug wurde für den Katastrophenschutz des Westerwaldkreises beschafft und bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Versorgung und den Transport von Verletzten.

Anschließend wurde es praktisch: Gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz wurde ein Übungsalarm zu einem angenommenen Vegetationsbrand ausgelöst. Unter den Augen der VG-Bürgermeisterin Alexandra Marzi und Ortsbürgermeister Alwin Scherz rückten die Jugendlichen aus, um den simulierten Brand auf einer Obstwiese zu bekämpfen.

Während die Jugendfeuerwehr die Brandbekämpfung übernahm, kümmerte sich das Jugendrotkreuz um zwei Verletzte, die von Verletztendarstellern dargestellt wurden. Auch eine angenommene Verletzung eines Mitglieds der Jugendfeuerwehr wurde durch die Nachwuchskräfte des Roten Kreuzes fachgerecht versorgt. Natürlich reichte man das Strahlrohr aber im Anschluss auch an die Jugendlichen des Roten Kreuzes weiter, weil mit Wasser spritzen bekanntlich jedem Spaß macht.
Damit wurde eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz ist. Beide Organisationen ergänzen sich im Einsatz und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Gefahrenabwehr und zur Versorgung von Verletzten.

Zum Abschluss trafen sich alle noch einmal kurz im Vereinsheim. Dort wurde den Jugendlichen erklärt, welche wichtige Rolle die DRK-Ortsvereine bei Einsätzen der Feuerwehr spielen und warum eine gute Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen unverzichtbar ist.
Ein herzliches Dankeschön geht an den DRK-Ortsverein Siershahn und die Leitung des Jugendrotkreuzes Siershahn für die Einladung und den gelungenen gemeinsamen Übungstag. Wir haben uns sehr gefreut, eure Gäste sein zu dürfen!

